Home
Krankheit
Gesundheit
Carcinosin
Miasmatische Homöopathie
Hinweise
Kurse
News
Bücher
Repertorium Carcinosin
Medizynisches
metabolic balance®
Kontakt
Datenschutzerklärung
Impressum
     
 

Carcinosin wurde etwa 1890 von Burnett in die Materia medica eingeführt. H. C. Allen hat es am häufigsten als Diathesemittel verordnet. Und Foubister, Templeton, Patterson u.a. haben in den 50 Jahren des letzten Jahrhunderts Prüfungen mit Carcinosin gemacht und Patienten genau beobachtet, so dass sich ein Arzneimittelbild herauskristallisiert hat.

Foubister schreibt: "Carcinosin ist immer dann angezeigt, wenn in einem Krankheitsfalle Teilindikationen eines oder mehrerer anderer Mittel zu finden sind. Z. B. die Wechselhaftigkeit und das Verlangen zu Reisen von Tuberkulinum, Abneigung gegen Familienangehörige und Tanzen bessert von Sepia, Hysterie von Ignatia u.s.w..."

Carcinosinum ist nicht einfach eines der vielen homöopathischen Mitteln. Es ist vielmehr das Heilmittel der Psora, der Grundkrankheit, von der Hahnemann schreibt.
In den letzten 23 Jahren, seit ich mit Carcinosinum arbeite, hat sich gezeigt, dass es entscheidend ist, welche Potenz von Carcinosinum man beim Patienten anwendet.
Die Entscheidung hierüber ist nicht alleine abhängig, vom Zustand des Patienten, sondern vielmehr noch von der globalen Situation.
Wenn man die Miasmen betrachtet wie Ortega, dann ist die Syphilinie die Zerstörung, Perversion, Destruktion. Sycose ist das Überschiessende, Extreme, das alles zu viel.
Die Psora ist der Mangel, Rückzug, von allem zu wenig.
Die entsprechenden Potenzen von Carcinosin dazu sind die C30 für die Syphilinie, die C200 für die Sycose und die C1000 für die Psora.
Dazu ist entscheidend, welches der 3 Situationen sich überwiegend in der globalen Entwicklung der Menschheit zeigt. So wird die Wahl der Potenz für den Patienten von der allgemeinen Situation der Menschheit mit beeinflusst.
Wie oft das Mittel wiederholt wird hängt wiederum von der energetischen Situation des Patienten ab. In den meisten Fällen wirkt die C30 am besten, wenn abends 3 Globuli verabreicht werden. Bei der C200 2xtäglich 2 Globuli und die C1000 entfaltet ihre Wirkung mit 3xtäglich einem Kügelchen.
Wie lange die Behandlung durchgeführt wird entscheidet die Reaktion des Patienten, und nicht der Therapeut.
Die Schwierigkeit besteht darin, den Patienten durch seine Krankheit zur Gesundheit hin zu führen. Das ist die große Herausforderung für den Therapeuten.
Das kann nur dann wirklich gelingen, wenn der Therapeut diesen Weg bereits hinter sich gebracht hat.

"Wer Heiler werden will, muß heiler werden."